Archiv der Kategorie: Technik&Gedöns

Dreiteiler

Neulich in Braunschweig ist mir das hier passiert:

Es war schon dunkel, Handy am Ohr, zack, hängengeblieben, Brett rollt unter parkendem Auto durch und wie in Zeitlupe auf die Straße, Auto kommt, fährt genüsslich drüber, Rateng, alles unspektakulär.

Jetzt überlege ich, was ich mit dem Deck machen kann. Achsen und Rollen werden natürlich weiterverwendet.

Das Deck besteht aus neun Lagen kanadischem Ahorn. Das möchte ich nicht einfach wegwerfen. Vielleicht kann man etwas daraus bauen?

Zwei Japaner haben aus ihren Decks einen Delfin mit Rollen gebaut.

Die hier formen aus Kleinteilen Mosaike.

Diese Masken für die Wand gefallen mir besonders gut. Wenn man nach Kunst aus zerbrochenen Skateboards googelt, findet man Unmengen. Vielleicht sollte ich das Deck doch wegschmeißen?

Aus Hamburg im Schnee: k’noff

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Schnipselmontag (16): Aus Platten gebaut

Mir ist zwar, als hätte ich das irgendwo schon einmal gesehen. Aber wo nur?

Beim wie immer top informierten Stylespion wurde ich auf bughouse aufmerksam, eine sicher sehr kleine, aber feine Firma. Ich schätze, aus den USA. Und ich lese: aus den USA. Der Tag hält eine Menge Überraschungen bereit, fantastisch. Ich flippe aus J-E-D-E-N-F-A-L-L-S bauen bughouse Dinge aus Platten. Langspielplatten. Olé. Recycling nennt man das dann wohl und cool sieht es auch noch aus. Tipptoppe Idee, wie man hier gleich sieht (Foto von http://www.bughouse.com)


Und weil wir schon gerade dabei sind: Das Lockengelöt aus Hamburg, wo ich am Wochenende war, macht sich ebenfalls daran, Platten in einen anderen Aggregatszustand zu überführen. Löblich, löblich und gar nicht mal so teuer. Eine Obstschale für 14 Euro, aus einer Platte, die man zwar nicht mehr hören kann, die aber, man vermutet es, mal gut zu hören war. Sieht ungefähr so aus:

Ach, nee, das ist jetzt der Lampenschirm aus alten Platten. Auch cool. Mehr zu Schüsseln und Platten und Zeug gibt es hier.

Bestellt sich was davon: Tante Taifun

Clevere Botschaft

Nach Eingabe dieser durchdachten Suchanfrage gelangte ein Mensch auf unsere Seite. Is so.

„um sonst muski unterladen nix bezahlen“

the:hoff

„Damdadamdamdum, just dance!“

Für Freunde intelligenter Stand-Up-Comedy, auf Englisch, vorgetragen von Ellen DeGeneres anlässlich der Graduation der Class of 09 der Tulane University in New Orleans. So gut. Lieblingsstelle ab 8:22: „Don’t give advice. It’ll come back and bite you in the ass. Don’t take anyone’s advice…so my advice is…“

Aber seht selbst:

Herrlich gelacht hat: Tante Taifun

Gefunden bei Stefan Niggemeier.

Nerdalarm

Das soll er sein, mein neuer Verstärker. Die alte Anlage ist hinüber. Ich habe mich entschieden für einen Revox A78 MK II. Sieht so aus:

das ist bald meiner, meiner.

das ist bald meiner, meiner.

Dieses Gerät wurde von der Schweizer Firma Revox zwischen 1974 und 1978 hergestellt. Kostenpunkt damals: 1160 CHF. Heute deutlich günstiger, versteht sich.

Die Drehknöpfe  beeindrucken durch natureloxierten Aluminiumüberzug mit Riffel und eingelegter Skalenscheibe aus grauem Kunststoff. Indexmarkierung auf der Bedienfront.

Die Metalleiste oben kann man aufklappen. Darunter verbirgt sich eine Überraschung.

Ist das was?

Autor: the_hoff

1210er-Drilling: die compactdecks

Lisa sagt zwar, man solle sich auch mal trauen, längere Texte zu posten, bei diesem hier ist aber allenfalls ein erklärerender Satz vonnöten. Den Rest erledigt das Bild, das wir uns frech und ooch übelst dreist von den feinen Designscouts von Designspotter geborgt haben. Also, Erklärsatz: Dies ist ein optisch ansprechend gestalteter Dreifachplattenspieler namens compactdecks, zwar ohne Mischpult, dafür aber mit Boxen, thronend auf einem weißen, podestartigen Schemel aus dem Hause compactlab aus dem schönen Genf.

1210er-Drilling: die Compactdecks vom Compactlab

1210er-Drilling: die Compactdecks vom Compactlab

Schnell noch reingechippt von: Tante Taifun

ICH SCHREIBE DAS HIER! UND HASSE COMPUTER!

Weiter unten hatte ich die Parodie auf Twitter vorgestellt. Jetzt gibt es, ohne Flax und ohne Scheiß, Twitter gedruckt. Nicht als Buch, sondern als Kalender: „What are you doing today?“, fragt der Status Calendar des Istanbuler Designers Burak Kaynak.

Und so sieht das Ding aus:

Status Calendar von Burak Kaynak (Bild von burakkaynak.com)

Status Calendar von Burak Kaynak (Bild von burakkaynak.com)

Tja.

Weiß nicht genau, was er nun davon halten soll: Tante Taifun