Blühende Fantasien in Bitterfeld: Eine Leseempfehlung

Der Kollege Thomas Trappe, manche nennen ihn auch den Riesa-Blogger, den Nudel-Walter-Exegeten, dieser gute Mann also hat sich nun einmal aus Sachsen herausgewagt, wo er sonst lebt (Leipzig) und arbeitet (Riesa). Warum? Um sich Sachsen-Anhalt anzusehen, genauer: Bitterfeld. Bitter? Keineswegs!

Trappe schildert das verzweifelte Bemühen des einst „dreckigsten Ort Europas“, eine schöne saubere oder, um in Trappes Worten zu bleiben, „eine hochsanierte leergewohnte 15.000-Einwohner-Stadt“ zu werden. Helfen sollen dabei neu angelegte Seen (in den Gruben ehemaliger Tagebauten, eine Spezialität der Region, sowohl die Gruben als auch deren Umwidmung in sog. Seen(landschaften)), schwimmende Hotels und allerhand Tand, von dem man noch nicht weiß, wie sinnvoll und hilfreich er wirklich sein wird auf dem Weg zum sauberen Bitterfeld. Der Text, in dem das alles viel, viel, viel elaborierter, schöner und geistreicher erzählt wird, ist im Tagesspiegel und der Sächsischen Zeitung erschienen. Und natürlich auf Trappes Blog.

Schönste Zeile aus dem Text: „Er liebte sie, als es hier stank und aussah wie in Teufels Küche, er liebt sie heute, da sich in ihrem südwestlichen Ende ein stiller See in die Hüfte drückt.“

Begeistert gelesen von: TT

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