Schnipselmontag (19): The Boy Who Trapped The Sun

Ein Kollege wollte heute schon eine Nachricht schreiben, in der er – endlich! endlich! endlich! – die Ankunft des Frühlings feiern wollte. Ich konnte ihn gerade noch davon abhalten, denn schließlich war es kurz zuvor über die Agenturen gekommen: Der Winter kommt noch einmal zurück, wenigstens in Teilen Bayerns. Und tatsächlich: Man berichtete mir vorhin live und direkt aus dem Katastrophengebiet: „Es schneit!“
Für diesen Fall haben wir heute die passende Musik. Sie kommt von einem Solokünstler aus London, ursprünglich aber stammt er von der Isle of Lewis, einem Inselchen, das wie wir bei den White Tapes erfahren, „nordöstlich von der schottischen Küste“ liegt. Ach so, der Künstler heißt The Boy Who Trapped The Sun, was hervorragend die Klischees vom sonnenvernachlässigten Nordwesten Europas bedient.

Der Herr, der eigentlich Colin MacLeod heißt, macht, sagen wir mal, fährt Vollgas auf der Singer-Songwriter-Schiene. Mal muss man an Fionn Regan denken, mal an Iron&Wine, dann textet er wieder was von „the grass is always greener“, was ja mindestens bei Travis schon mal gehört wurde. Das macht Laune, das klingt gut, ohne jetzt wegweisend zu sein oder weh zu tun. Einfach gut, für das Ohr, für den Sonntag, für das derzeitige Wetter. Und noch toller: Es gibt einen Song für umme und zwar hier, wenn man seine E-Mail-Adresse da lässt. Bei Rough Trade gibt es die dazugehörige EP „Home“.

So klingt das:

Tänzelt durchs Leben, allenthalben: Tante Taifun

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