Unsere gesammelten Blockflöten

Gefühlte hundert Jahre sind es her, dass wir hier aktiv waren. Auch an uns ist Weihnachten nicht spurlos vorübergegangen. Einige von uns hängen zwischen Büchern, andere zwischen Kopfhörern fest. Keine gute Ausrede, aber immerhin ein Einstieg für einen Text, dessen einzelne Teile leider gar nichts miteinander zu tun haben werden. Außer eben: Ist Musik.

Los geht’s mit den netten Menschen von analogsoul aus Leipzig. Das ist ein, wie sagt man, Netlabel? Label? Na, eine kleine Plattenfirma ohne Firma halt, die ausschließlich Künstler herauszugeben scheint, die man so gar nicht kennt. Weil man wahrscheinlich nicht mit offenen Augen durch die Welt läuft. Sonst wären einem Jaara oder Clannish ja schon längst ein Begriff und man könnte zu ihren wahlweise elektronischen (Clannish) oder handgemachten (Jaara), boah, Klängen, doppelboah, schwelgen. In anderen Worten: Diese beiden Bands sind ein absoluter Anspieltipp, unbedingt, mit heißen Fingern. Und obendrauf feiert analogsoul auch noch seinen zweiten Geburtstag, am 22. Januar in der Galerie KUB in Leipzig. Mehr Infos dazu gibt es hier. Ach ja: Hoch die Tassen und zeigt mal n bisschen Unterstützung für die Damen und Herren Analogsoul und geht zu der Party!

Zwischendrin schnell ein Video zum Erholen. Es geht um Weihnachten, glaube ich. Und Jesus. Habe mich noch nicht entschieden, ob derjenige hinter dem Video ein Jesus-Freak ist oder ein sich darüber lustig Machender, sprich: ein Höllensatanist.

Während ich das hier so eintippe und der Kaffee langsam aber sicher sein Ziel (mein Hirn) erreicht hat, fällt mir wieder die absurdeste Meldung ein, die ich heute geschrieben habe bzw. die Ausgangsmeldung, auf der meine basierte. Es geht um Zufriedenheit und darum, dass es egal ist, wer Du bist, was Du weißt, wie Du heißt, wie alt Du bist, was Du arbeitest und auch irgendwie wo Du wohnst. Hauptsache, es ist Wochenende! Dann fühlst Du dich frei und kompetent und willst Freunde treffen und so weiter und so fort…damn, aber dann kommt der Sonntagabend und die Welt kollabiert in Dir. Klingt scheiße? Ist Wissenschaft. Kein Witz. Heißt Weekend-Effect.

[Noch drei Tage übrigens, dann sind wir wieder wer.]

Von Peter habe ich den heißen Tipp geklaut, den ich mit Whitest-Boy-Alive-Soundalike umschreiben möchte. Na, schon gespannt? Die Band heißt aber nicht etwa Brownest-Girl-Dead oder so. Sondern Digits. Zahlen. Huijuijui. Ziemlich preisverdächtig, wäre da nicht die Musik. Die zaubert mir nämlich in der Tat ein Lächeln auf das ansonsten ziemlich eingefrorene Gesicht. Denn irgendwie scheint bei Digits und mir auf Anhieb ne Menge zu harmonieren. Ich skippe nicht, ich fastforwarde nicht (spulen sagt man, ne?), ich überlege gar, die zehn Dollar in das „hand made sleeve“ zu investieren. Das wäre doch was. Vielleicht mache ich das gleich noch. Und so hört sich das an:

Hier kann man sich das ganze Album „Hold it close“ anhören und hier gibt es die News zur Band.

And zuletzt gives it dann noch ein komplettes, sehr, sehr tanzbares und hübsches Mixtape (immer hübsch druffklicken, rechte Maustaste bringt nüscht) von den jungen Damen und Herren von The Blue Walrus. Die haben uns ja schon die Official Secrets Act, den Two Door Cinema Club und Florence and the Machine eingebrockt. Mal sehen, woran unsere Ohren dieses Mal so hängen bleiben. Ich tippe ja auf: Coeur De Pirate – Comme Des Enfants (Le Matos Andy Carmichael Remix) (Ist das nicht süß, wie da jemand französisch singen will und es klingt, als wäre es eine Engländerin? Ist aber aus Montréal, das Piratenherz.)

So far from us, mal wieder.

In freudiger Erwartung des Wochenendes:

Tante Taifun

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