AC/DC zu laut für München. Pardon: Unterhaching

Ich fuhr neulich mit einem geliehenen Auto von IKEA in Halle zurück nach Leipzig. Normalerweise eine Fahrt von weniger als 30 Minuten. An jenem Abend: 80 Minuten. AC/DC-Fans, die auf das Konzert in Leipzig wollten, verstopften doch tatsächlich jede erdenkliche Strecke in die Stadt hinein. In München hat die mir sehr fern stehende Band (weshalb das auch ihr einziger Auftritt in diesem Blog bleiben wird) am vergangenen Freitag ein Konzert im Olympiastadion gegeben. Anwohner der laut Google Maps 18,2 Kilometer entfernten Gemeinde Unterhaching riefen bei der Polizei an und beschwerten sich über den Lärm der seltsamen Band. Wohlgemerkt: Zwischen Tatort und Wohnort der Opfer liegt eine komplette Millionenstadt. Was sagt das über AC/DC aus? Was über die Beschwerer? Und wieso erfahre ich so etwas Essentielles vom NME und der mir bis dato unbekannten Seite thelocal.de?

Eine Antwort zu “AC/DC zu laut für München. Pardon: Unterhaching

  1. 90 000… überwältigend… eng … und doch frei. AC/DC in Hockenheim war eine ganz andere Kiste. Da freuen sich die Anwohner darüber (weil sie Bier verkaufen, 0,5 Liter-Becks-Dosen für 3 €!) und sind das bei all den Konzerten, Autorennen und sonstigen Hirnausfall-Veranstaltungen gewohnt.
    Hockenheim darf nicht Unterhaching heißen – For those about to rock…. we salute you!

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