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Schnipselmontag (2): Nach der (Pop Up ist Pogo

Grüß Gott, liebe Welt, fast wäre ich heute Suppe essen gegangen, ohne hier ein Schnitzel, pardon, einen Schnipsel zu droppen, wie man jetzt so hübsch sagt. Also, aufgemerkt und hingeschaut, heute geht es wieder um ein süßes Mash-up. Gefunden und gedankt wird Tuneage für die Entdeckung des australischen Künstlers Pogo, der seine Musik selbst als “erfrischende Mischung aus HipHop und flotten Sounds” beschreibt. Das bedient sich optisch jedenfalls komplett bei Alice im Wunderland. Und auch die Lyrics stammen wohl aus dem Kinderfilm. Wie das klingt, erfahrt ihr nach dem Klick auf den Pfeil.

Natürlich könnte man auch zu Youtube direkt gehen, um nach weiteren Videos, also Musik zu gucken. Ich schicke Euch aber lieber weiter zu Cadore, einem portugiesischem Blog, der hat alle Youtube-Posts von Pogo schon zusammengesucht. Cião!

Kurzzeitig in love with Alice: Tante Taifun

Short stop: Schnipselmontag

Am vergangenen Wochenende wurde mir, wieder einmal, die Wichtigkeit des weiblichen Geschlechts im Gespräch nahegebracht und ich muss sagen, es gibt sie, jawohl. Ich will aber auch nicht lange herumscharwenzeln, sondern lieber zwei kleine Schnipsel zum Besten geben, die mir bei meiner ersten ausgedehnten Tour durchs Internet seit fünf Wochen auf die verhornten Füße fielen. Und, Tatsache, Schnipsel 1 ist zum Teil weiblich.

Schnipsel 1 ist der ungemein geradeheraus gehende, wunderbar unprätentiöse Song “Dorchester Hotel” von The Sounds aus Schweden. Und wovon lebt der wohl, neben allerhand Gitarrenkrach? Jubb, einer knarzigen, leicht angerauten Frauenstimme, die Maja Iversson gehört. Hier ist “Dorchester Hotel” als mp3 herunterladbar (übersetzt man das dann mit “downloadable”?), ab 2. Juni als Teil des neuen Albums “Crossing the Rubicon”, dessen erste Single der Song zudem noch ist, auch kaufbar. The Sounds sind in diesem Sommer exzessiv auf Tour, wie man ihrer Myspace-Seite entnehmen kann. Einzige Deutschland-Stationen sind das Hurricane- und das Southside-Festival.

(Spontaner Beschluss: Habe beschlossen, den Montag zum Schnipsel-Tag auf Gut wie Gold zu machen.)

Schnipsel 2 erreicht uns heute aus Frankreich, also ursprünglich, musikalisch. Über Umwege bin ich auf dieses Mash-up-Video gestossen, das das Drisswetter draußen vergessen lässt.

Unschwer zu erkennen, dass es sich um einen neuen Song, genauer: die erste Single “Lisztomania” des am 25. Mai erscheinenden Albums “Wolfgang Amadeus Phoenix” von Phoenix handelt, den Popgöttern aus Frankreich, die mit “1901″ erst vor kurzem Gut wie Gold 4 unterstützt haben.  Matsch fann. (Das offizielle Video saugt übrigens und ist langweilig.)

Demnächst servieren wir hier, Barchef Stefan und ich, Tante Taifun, dann auch eine in handlichen Portionen aufgeteilte Zusammenfassung unserer Musikreise durch die USA und Kanada – die mit einem Konzert der Extraklasse endete, worüber ich hier bereits Auskunft gegeben habe.