Archiv der Kategorie: Unterwegs

Campusfest und mehr

GUTWIEGOLD aka Foundation für Liebe und Glück freut sich, denn sie darf sich wieder austoben.

Das erste Mal gleich am Donnerstag beim Campusfest!

Und dann auch noch mal kurz danach. Das wird noch haarsträubender!

Die neuesten Neuigkeiten flüstern wir direkt vor Ort beim Campusfest ins Ohr. Hui.

Eure GoldenBoys

Dreiteiler

Neulich in Braunschweig ist mir das hier passiert:

Es war schon dunkel, Handy am Ohr, zack, hängengeblieben, Brett rollt unter parkendem Auto durch und wie in Zeitlupe auf die Straße, Auto kommt, fährt genüsslich drüber, Rateng, alles unspektakulär.

Jetzt überlege ich, was ich mit dem Deck machen kann. Achsen und Rollen werden natürlich weiterverwendet.

Das Deck besteht aus neun Lagen kanadischem Ahorn. Das möchte ich nicht einfach wegwerfen. Vielleicht kann man etwas daraus bauen?

Zwei Japaner haben aus ihren Decks einen Delfin mit Rollen gebaut.

Die hier formen aus Kleinteilen Mosaike.

Diese Masken für die Wand gefallen mir besonders gut. Wenn man nach Kunst aus zerbrochenen Skateboards googelt, findet man Unmengen. Vielleicht sollte ich das Deck doch wegschmeißen?

Aus Hamburg im Schnee: k’noff

Blühende Fantasien in Bitterfeld: Eine Leseempfehlung

Der Kollege Thomas Trappe, manche nennen ihn auch den Riesa-Blogger, den Nudel-Walter-Exegeten, dieser gute Mann also hat sich nun einmal aus Sachsen herausgewagt, wo er sonst lebt (Leipzig) und arbeitet (Riesa). Warum? Um sich Sachsen-Anhalt anzusehen, genauer: Bitterfeld. Bitter? Keineswegs!

Trappe schildert das verzweifelte Bemühen des einst “dreckigsten Ort Europas”, eine schöne saubere oder, um in Trappes Worten zu bleiben, “eine hochsanierte leergewohnte 15.000-Einwohner-Stadt” zu werden. Helfen sollen dabei neu angelegte Seen (in den Gruben ehemaliger Tagebauten, eine Spezialität der Region, sowohl die Gruben als auch deren Umwidmung in sog. Seen(landschaften)), schwimmende Hotels und allerhand Tand, von dem man noch nicht weiß, wie sinnvoll und hilfreich er wirklich sein wird auf dem Weg zum sauberen Bitterfeld. Der Text, in dem das alles viel, viel, viel elaborierter, schöner und geistreicher erzählt wird, ist im Tagesspiegel und der Sächsischen Zeitung erschienen. Und natürlich auf Trappes Blog.

Schönste Zeile aus dem Text: “Er liebte sie, als es hier stank und aussah wie in Teufels Küche, er liebt sie heute, da sich in ihrem südwestlichen Ende ein stiller See in die Hüfte drückt.”

Begeistert gelesen von: TT

Pop hat mit selbst Musikmachen nichts zu tun

 

 

 

 

 

Auf der A 7 läuft das Radio.

Katy Perry ist schon irgendwie cool, sage ich ohne nachzudenken.
Der Beifahrer schüttelt sich.
An der ist doch nichts echt, die kann doch gar nichts.
Das ist eben Pop. Da ist das normal.
Wenn du selbst Musik machen würdest, dann würdest du das anders sehen.
Pop hat mit selbst Musikmachen nichts zu tun.
Mir ist es wichtig, dass sich jemand was dabei gedacht hat, bei der Musik.
Der Produzent von Katy Perry hat sich aber doch sicher was dabei gedacht.
Ja, wie man Musik macht, die sich verkauft.
Aber das muss man doch auch erst mal können.
Wenn das Geldverdienen bei Musik im Vordergrund steht, zweifle ich das an.
Es geht aber doch nicht nur um Musik. Katy Perry sticht als Person hervor.
Die spielt doch bestimmt nicht mal Gitarre. Die kann doch gar nichts.
Doch, die spielt die Verpackung. Das muss man auch anerkennen.
Das ist doch wie wenn einem ein Staubsaugervertreter Mett-Brötchen verkauft.

Irgendein Handy klingelt.

 

 

 

 

 

k’noff

Schnipselmontag (18): Vom zweifelhaften Vergnügen, die Süddeutsche Zeitung lesen zu dürfe8

Ich hatte heute das durchwachsene sog. Vergnügen, die SZ zu lesen. Vier Beispiele:

Seite 6, Überschrift “Pass für ein fremdes Mutterland”: “In Zeiten des Schengener Abkommens, das Grenzkontrollen abschafft, greift dieser Bazillus beispielsweise auch auf Südtirol über: Dort agitiert die regierende Volkspartei für eine automatische österreichische Staatsbürgerschaft neben der italienischen. [...] Die Magyaren mochten damals nicht den wilden Mann im Karpatenbecken spielen. [...] Eine regelrechte Invasion von außerhalb der EU steht der Union aber erst mit dem Beitritt Kroatiens bevor: [...]“

Seite 10, “Lang Langs Ekstasen und Erleuchtungen”: “Nach dieser nicht eben fesselnden Erfahrung musste man sich vor der ‘Appasionata’ geradezu fürchten. Immerhin: Deren Finale provozierte Lang Lang doch dazu, dynamisch etwas gemäßer zu spielen: In Beethovens Presto-Stretta imponierten seine physischen wie psychischen Reserven. Dem Kopfsatz fehlte – wenn nicht gerade Fortissimo-Ausbrüche zu bewältigen waren – im leisen und mittleren Bereich die klangliche Sonorität (was auch an der Gasteig-Akustik liegen kann) und mehr noch die rhytmische Schärfe. Lang Lang verwischte in diesem Allegro Assai den Unterschied zwischen Achtel und Sechzehntel. Aber die Moll-Terzen des Hauptthemas müssen hier als unheimlich knappe Sechzehntel erscheinen und wirklich nicht als verbindliche Achtelnoten.”

Seite 12, “Anything Ghost”, Thema: Helene Hegemanns 18ter Geburtstag im Tresor: “Dunkles Geheimnis Heterosexualität, ich könnte kotzen. [...] Gefickt wird hier erstmal nicht. [...] Ich kann mich grad nicht entscheiden, aus welchem Grund ich weinen muss. [...]“

Seite 33, “Die schönste Stadt Deutschlands”, Thema ist Köln und seine Bummstruppe 1.FC: “Bisher hatte er (der Stadionsprecher)  die auswärtigen Klubtouristen immer in der ‘schönsten Stadt Deutschlands’ willkommen geheißen. Den Gegensatz zwischen diesem dreisten Anspruch und der gebauten Wirklichkeit der Stadt lässt zwar selbst Besucher aus Gelsenkirchen oder Wolfsburg lächeln, aber das ist völlig egal, weil die Botschaft sich gar nicht an die Fremden, sondern an die Einheimischen richtet. Es ist die Versicherung von Heimat und kölscher Geborgenheit, und der 1.FC Köln mitsamt dem quasikatholischen Dauerkarneval in seinem herrlichen Stadion sind Teil dieser erfüllten Identität und Selbstwahrnehmung. [...] Es ist so weit gekommen, dass viele sich nicht mehr wohlfühlen in der schönsten Stadt Deutschlands. [...] Der FC wird deswegen nicht absteigen, aber seine Perspektive in der Bundesliga ist die gleiche wie die seiner Heimatstadt im gemeinen Alltag: Man ist gewzungen, am existentiellen Abgrund zu improvisieren.”

Wundert sich über fast nichts mehr bei seinem Hausblatt, seit er dort auf der Titelseite das Wort “Volkszorn” in einem angeblich nachrichtlichen Text gelesen hat: Tante Taifun

Aus einer anderen Welt: Marillion und die Königin der Nacht

Wir haben uns ja hier schon öfter als genresprengende Alleshörer geoutet, ohne allerdings je in das Fach “Ich höre so alles, Charts vor allem” abzurutschen. Hoffen wir. Doch was jetzt kommt, dürfte auch für unsere treuesten Leser neu sein: Ein Video zu einem Konzert der schon etwas betagteren Band Marillion, das ein Kollege in Oberhausen jüngst gedreht und dann in Fitzelarbeit geschnitten hat. (Leider kann man Vimeo-Clips nicht hier einbetten.)

Und dann noch die Dokumentation der ersten Schritte eines Opernstars. Bitte notieren!

Hat eben seinen Horizont erweitert: Tante Taifun

“Und alle so: Yeaahh” in Köln.

Ein Streifzug durch die neue Stadt, ein Blick auf die Häuser in der Aachener Straße zu Köln. Und dann ich so: Yeaahh. Es greift um sich. Gut so. Vielleicht unser nächstes Partymotto?

Und alle so: Yeaah! Jetzt auch in Köln.

Und alle so: Yeaah! Jetzt auch in Köln.

Gefunden von: Tante Taifun