Gut wie Gold. Musik, sonst (fast) nix.

RZA plus John Lennon=gut

21/01/2010 · 2 Kommentare

Ja, woher kennt man das gleich nochmal, dass sich jemand die Beatles schnappt und sie verhackstückt? Jubb, von DJ Danger Mouse und seinem bekannten Grey Album, das das Black Album von Jay-Z und das White Album von den Beatles zusammengeführt hat. Und jetzt kommt ein Herr namens Tom Caruana daher, nimmt den Wu Tang-Clan und die Beatles und macht daraus:  Enter The Magical Mystery Chambers.

Und ich will nicht lange rumreden: Das Teil geht sowas von gut nach vorne, da wackeln einem die Zehennägel. Und rollen sich die Wimpern auf. Wie auch immer: Das Beste ist, dass man das Teil nicht kaufen muss, sondern einfach runterladen kann. Und zwar hier. Kostenlos.

Anhören kann man es jetzt aber schon bei uns nicht, weil der Code zum Embedden offensichtlich nicht funktioniert. Toll, wie das hier alles geht. Dann  müsst ihr eben auf die Seite gehen und dort direkt runterladen. Lohnt sich aber in jedem Fall…hach, Youtube rettet uns nochmal alle:

Doch nicht zum Serienkiller mutiert: Tante Taifun

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Unsere gesammelten Blockflöten

12/01/2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Gefühlte hundert Jahre sind es her, dass wir hier aktiv waren. Auch an uns ist Weihnachten nicht spurlos vorübergegangen. Einige von uns hängen zwischen Büchern, andere zwischen Kopfhörern fest. Keine gute Ausrede, aber immerhin ein Einstieg für einen Text, dessen einzelne Teile leider gar nichts miteinander zu tun haben werden. Außer eben: Ist Musik.

Los geht’s mit den netten Menschen von analogsoul aus Leipzig. Das ist ein, wie sagt man, Netlabel? Label? Na, eine kleine Plattenfirma ohne Firma halt, die ausschließlich Künstler herauszugeben scheint, die man so gar nicht kennt. Weil man wahrscheinlich nicht mit offenen Augen durch die Welt läuft. Sonst wären einem Jaara oder Clannish ja schon längst ein Begriff und man könnte zu ihren wahlweise elektronischen (Clannish) oder handgemachten (Jaara), boah, Klängen, doppelboah, schwelgen. In anderen Worten: Diese beiden Bands sind ein absoluter Anspieltipp, unbedingt, mit heißen Fingern. Und obendrauf feiert analogsoul auch noch seinen zweiten Geburtstag, am 22. Januar in der Galerie KUB in Leipzig. Mehr Infos dazu gibt es hier. Ach ja: Hoch die Tassen und zeigt mal n bisschen Unterstützung für die Damen und Herren Analogsoul und geht zu der Party!

Zwischendrin schnell ein Video zum Erholen. Es geht um Weihnachten, glaube ich. Und Jesus. Habe mich noch nicht entschieden, ob derjenige hinter dem Video ein Jesus-Freak ist oder ein sich darüber lustig Machender, sprich: ein Höllensatanist.

Während ich das hier so eintippe und der Kaffee langsam aber sicher sein Ziel (mein Hirn) erreicht hat, fällt mir wieder die absurdeste Meldung ein, die ich heute geschrieben habe bzw. die Ausgangsmeldung, auf der meine basierte. Es geht um Zufriedenheit und darum, dass es egal ist, wer Du bist, was Du weißt, wie Du heißt, wie alt Du bist, was Du arbeitest und auch irgendwie wo Du wohnst. Hauptsache, es ist Wochenende! Dann fühlst Du dich frei und kompetent und willst Freunde treffen und so weiter und so fort…damn, aber dann kommt der Sonntagabend und die Welt kollabiert in Dir. Klingt scheiße? Ist Wissenschaft. Kein Witz. Heißt Weekend-Effect.

[Noch drei Tage übrigens, dann sind wir wieder wer.]

Von Peter habe ich den heißen Tipp geklaut, den ich mit Whitest-Boy-Alive-Soundalike umschreiben möchte. Na, schon gespannt? Die Band heißt aber nicht etwa Brownest-Girl-Dead oder so. Sondern Digits. Zahlen. Huijuijui. Ziemlich preisverdächtig, wäre da nicht die Musik. Die zaubert mir nämlich in der Tat ein Lächeln auf das ansonsten ziemlich eingefrorene Gesicht. Denn irgendwie scheint bei Digits und mir auf Anhieb ne Menge zu harmonieren. Ich skippe nicht, ich fastforwarde nicht (spulen sagt man, ne?), ich überlege gar, die zehn Dollar in das “hand made sleeve” zu investieren. Das wäre doch was. Vielleicht mache ich das gleich noch. Und so hört sich das an:

Hier kann man sich das ganze Album “Hold it close” anhören und hier gibt es die News zur Band.

And zuletzt gives it dann noch ein komplettes, sehr, sehr tanzbares und hübsches Mixtape (immer hübsch druffklicken, rechte Maustaste bringt nüscht) von den jungen Damen und Herren von The Blue Walrus. Die haben uns ja schon die Official Secrets Act, den Two Door Cinema Club und Florence and the Machine eingebrockt. Mal sehen, woran unsere Ohren dieses Mal so hängen bleiben. Ich tippe ja auf: Coeur De Pirate – Comme Des Enfants (Le Matos Andy Carmichael Remix) (Ist das nicht süß, wie da jemand französisch singen will und es klingt, als wäre es eine Engländerin? Ist aber aus Montréal, das Piratenherz.)

So far from us, mal wieder.

In freudiger Erwartung des Wochenendes:

Tante Taifun

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UPDATE: Deichkind wechseln ans Theater

22/12/2009 · 2 Kommentare

UPDATE: Dank Leila’s Musik Blog (Achtung Apostroph!) wissen wir, dass Deichkind 2010 offensichtlich aller Auflösungs- und Pausierungsgerüchte zum Trotz die sommerliche Festivalrutsche nicht auslassen. Erster bekannter Termin ist das Nova Rock Festival vom 11. bis 13. Juni 2010, welches im burgenländischen Nickelsdorf ausgetragen wird. Mit Hurricane und Southside wurden inzwischen auch zwei Termine in Deutschland bestätigt.

Des Weiteren war an dieser Stelle zu erfahren, dass es sich bei dem angekündigten Theaterstück wohl um ein Soloprojekt von Deichkinds DJ Phono handelt.

Aus einem Raum voller Bücher: the:hoff

Posting vom 23. Sep. 2009:

Deichkind wollten nach dem Tod ihres Produzenten Sebi und jahrelangem Herumgetingel mit der zwar stets ausgebauten aber doch immergleichen Show im nächsten Jahr alles anders machen. Oder sich auflösen.

Sie lösen sich nicht auf: 2010 geht’s ans Theater.

“Das Deichkind Singspiel” ist ein “interaktives Musiktheaterstück über Starkult, Fanbewegung und die Macht der Inszenierung”. Das Bühnenstück, das als “große theatrale Show” sowohl Konzertfans als auch ein Theaterpublikum ansprechen soll, läuft vom 25. bis zum 28. Februar 2010 auf Kampnagel in Hamburg und soll dann auf Tournee gehen. Als voraussichtliche Stationen sind Zürich, Berlin, Wien, Dresden, Leipzig und München angedacht.

Das schreit ja geradezu nach dem Leipziger Centraltheater.

Hier steht mehr.

the:hoff

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Schnipselmontag (18): Midlake – Der Mut anderer

21/12/2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Neulich sprach ich mit einem unserer Musikredakteure, also einem, der es wissen könnte, aber nicht wissen muss. Er sagte: “Ich weiß von nichts.” Doch ich weiß jetzt: Schade, dass er es nicht wusste. Denn: Das neue Album von Midlake könnte in der Tat diesen Winter, der so schön begann, bereichern.

Wat? Midlake, neues Album? Wer hat denn da gepetzt? Na, die hier und die hier und am Ende bin ich hier auf zwei neue Songs gestossen:

Midlake – Acts Of Man

Midlake – Rulers Ruling All Things

Ach so, das neue Album wird “The Courage of Others” heißen, am 29. Januar erscheinen und so aussehen:

Seit dem 15. Dezember gibt es in Indieplattenläden in Europa übrigens auch eine limitierte Vinylausgabe der ersten zwei Songs des neuen Albums. Ob das die zwei da oben sind? Keine Ahnung.

In Hab-Acht-Stellung: Tante Taifun

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Schnipselmontag (17): Analogsoul und detektor.fm

07/12/2009 · 2 Kommentare

Nikolaus war gestern, Weihnachten ist überübermorgen. Die Gegenwart heißt: detektor.fm. Vielleicht wird es auch der Spitzname der Zukunft des Radios, denn: Detektor.fm heißt ein neuer Radiosender, der aus dem schönen Leipzig für die Welt sendet. Und zwar unter dem schönen Claim “Zurück zum Thema”. Die Selbstbeschreibung des Senders findet ihr hier und hier. Kleiner Auszug gefällig?

Bitte sehr:

“detektor.fm veranstaltet ein qualitativ hochwertiges Radioprogramm. Mit Sitz in Leipzig ist es weltweit online empfangbar. detektor.fm verpflichtet sich der fairen und vollständigen Darstellung von Geschehnissen und Themen im Programm und auf seiner Online-Plattform. Seine Mitarbeiter bekennen sich zu journalistischen Standards, die Grundlage für den eigenen Anspruch sind, hintergründige Publizistik zu produzieren. detektor.fm berichtet unabhängig, ausgewogen und mit der größtmöglichen Sorgfalt.”

Klingt vielleicht erstmal hölzern, aber der erste Höreindruck ist ein durchweg positiver. Außerordentlich gelungene Musikauswahl, sympathische Stimmfarbe bei den ModeratorInnen und zum Glück, das kann man ja nicht wert genug schätzen, keine nervigen Jingles und penetranten Station-IDs. Weiter so!

Zum Sendestart schenkt Euch das Team jeden Tag einen Song zum Download. Gehet hin und holet ihn Euch! Bisher verschenkt wurden Songs von Lena Malmborg, Super 700, Tele, Friska Viljor, I Might Be Wrong und Dear Reader. Türchen 3 finde ich irgendwie nicht.

Unser zweites Geschenk kommt ebenfalls in Form eines digitalen Adventskalenders daher. Die Jungs von Analogsoul, einem Leipziger Netlabel und Veranstaltungs-Bookings-Dingens, haben 24 hübsche Präsente verpackt und werfen eines davon im Vorlauf zu Weihnachten jeden Tag in deinen digitalen Warenkorb. Den musst Du jetzt nur noch hierher lenken und los geht’s! Zitat der Analog-Jungs dazu (wir könnten es kaum besser sagen): “über die adventszeit kommt so ein soundtrack aus projekten, die wir mögen und unterstützen zustande. von live-electronica über singer/songwriter bis elektro-pop, passt nie ganz in schubladen und hat vor allem immer hohe qualität.” Jubb, so isses.

Geht mal seine Päckchen packen: Tante Taifun

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Die gute Frage

02/12/2009 · 1 Kommentar

Ich habe ja auch Erfahrung mit der sog. Magnetresonanztomographie und deswegen ist die Frage von VEB Wortfeile umso dringender, ja, in das Ohr eindringender für mich. Sie lag neulich offenbar in der MRT-Röhre und konnte, anders als ich, das industrial-artige Geplucker und Gestöhne und Geknarze nicht genießen. Kurzum: Es war ihr deutlich zu laut und der Ruf nach Hilfe musste deswegen post-MRT abgesetzt werden. Er geht so:

“Was machen eigentlich die ganzen Sounddesigner, wenn die Autoindustrie so zerbröselt?”

Eine halbe Antwort weiß ich schon: Sie stricken den sog. Musikschal für DRadio Wissen, zumindest eine halbe Hand voll von Ihnen.

Guten Morgen sagt: Tante Taifun

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Schnipselmontag (16): Aus Platten gebaut

30/11/2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Mir ist zwar, als hätte ich das irgendwo schon einmal gesehen. Aber wo nur?

Beim wie immer top informierten Stylespion wurde ich auf bughouse aufmerksam, eine sicher sehr kleine, aber feine Firma. Ich schätze, aus den USA. Und ich lese: aus den USA. Der Tag hält eine Menge Überraschungen bereit, fantastisch. Ich flippe aus J-E-D-E-N-F-A-L-L-S bauen bughouse Dinge aus Platten. Langspielplatten. Olé. Recycling nennt man das dann wohl und cool sieht es auch noch aus. Tipptoppe Idee, wie man hier gleich sieht (Foto von www.bughouse.com)


Und weil wir schon gerade dabei sind: Das Lockengelöt aus Hamburg, wo ich am Wochenende war, macht sich ebenfalls daran, Platten in einen anderen Aggregatszustand zu überführen. Löblich, löblich und gar nicht mal so teuer. Eine Obstschale für 14 Euro, aus einer Platte, die man zwar nicht mehr hören kann, die aber, man vermutet es, mal gut zu hören war. Sieht ungefähr so aus:

Ach, nee, das ist jetzt der Lampenschirm aus alten Platten. Auch cool. Mehr zu Schüsseln und Platten und Zeug gibt es hier.

Bestellt sich was davon: Tante Taifun

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Fürs Protokoll

28/11/2009 · Hinterlasse einen Kommentar

27.11. Löksta und Pittelbot Rex in Katys Garage, Dresden
28.11. Pittelbot Rex und the:hoff in der Skala, Leipzig
01.12. Löksta, Pittelbot Rex und the:hoff in der MB, Leipzig

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Das lassen wir einfach so stehen

19/11/2009 · 4 Kommentare

Fällt mir nichts zu ein. Einfach großartig. Wenn sich bis Samstag 18 Uhr zehn Leute per Kommentar den Song wünschen, spiel ich ihn. Wenn nicht, dann guckt Euch halt den Clip hundert Mal an. Macht wahrscheinlich eh mehr Spaß…

Schon ganz aufgeregt: the:hoff

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Raus, raus, raus: 50 grandiose Lieder für umme bei INSOUND

18/11/2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Good lord, wo kommt dieses Geschenk denn jetzt schon her? Bei INSOUND verschenken sie eben mal 50 mp3s von so unbedeutenden Bands wie:

Bon Iver

Grizzly Bear

Sonic Youth

Neon Indian (Tipptipptipp)

Phoenix

Bitte schnellstens hierlang und runterladen. 50 mal für umsonst ist gleich? Umsonst. Danke, lieber Stylespion für diesen Tipp.

 

Freut sich wie Bolle auf Samstag: Tante Taifun

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