Ich habe ja auch Erfahrung mit der sog. Magnetresonanztomographie und deswegen ist die Frage von VEB Wortfeile umso dringender, ja, in das Ohr eindringender für mich. Sie lag neulich offenbar in der MRT-Röhre und konnte, anders als ich, das industrial-artige Geplucker und Gestöhne und Geknarze nicht genießen. Kurzum: Es war ihr deutlich zu laut und der Ruf nach Hilfe musste deswegen post-MRT abgesetzt werden. Er geht so:
„Was machen eigentlich die ganzen Sounddesigner, wenn die Autoindustrie so zerbröselt?“
Eine halbe Antwort weiß ich schon: Sie stricken den sog. Musikschal für DRadio Wissen, zumindest eine halbe Hand voll von Ihnen.
Mir ist zwar, als hätte ich das irgendwo schon einmal gesehen. Aber wo nur?
Beim wie immer top informierten Stylespion wurde ich auf bughouse aufmerksam, eine sicher sehr kleine, aber feine Firma. Ich schätze, aus den USA. Und ich lese: aus den USA. Der Tag hält eine Menge Überraschungen bereit, fantastisch. Ich flippe aus J-E-D-E-N-F-A-L-L-S bauen bughouse Dinge aus Platten. Langspielplatten. Olé. Recycling nennt man das dann wohl und cool sieht es auch noch aus. Tipptoppe Idee, wie man hier gleich sieht (Foto von www.bughouse.com)
Und weil wir schon gerade dabei sind: Das Lockengelöt aus Hamburg, wo ich am Wochenende war, macht sich ebenfalls daran, Platten in einen anderen Aggregatszustand zu überführen. Löblich, löblich und gar nicht mal so teuer. Eine Obstschale für 14 Euro, aus einer Platte, die man zwar nicht mehr hören kann, die aber, man vermutet es, mal gut zu hören war. Sieht ungefähr so aus:
Ach, nee, das ist jetzt der Lampenschirm aus alten Platten. Auch cool. Mehr zu Schüsseln und Platten und Zeug gibt es hier.
27.11. Löksta und Pittelbot Rex in Katys Garage, Dresden
28.11. Pittelbot Rex und the:hoff in der Skala, Leipzig
01.12. Löksta, Pittelbot Rex und the:hoff in der MB, Leipzig
Fällt mir nichts zu ein. Einfach großartig. Wenn sich bis Samstag 18 Uhr zehn Leute per Kommentar den Song wünschen, spiel ich ihn. Wenn nicht, dann guckt Euch halt den Clip hundert Mal an. Macht wahrscheinlich eh mehr Spaß…
Das Highfield kommt an den Stadtrand von Leipzig. Das Festival hat ein neues Zuhause gefunden, am Störmthaler See im Leipziger Neuseenland. Die Gemeinde Großpösna und Semmel Concerts haben heute den Vertrag unterzeichnet, er gilt für zehn Jahre. Bisheriger Austragungsort war Hohenfelden bei Erfurt. Zwölf Mal ging das Festival dort über die Bühne. Die Eigentümer des Geländes wollen es 2010 nicht wieder vermieten, deswegen müssen die Veranstalter umziehen. Die neue Location ist 115 Hektar groß und liegt auf der Magdeborner Halbinsel am Störmthaler See. Von Leipzig aus kann man da mit dem Fahrrad hinfahren – der See ist 13 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
Und auch heute wieder: Neues aus der Rubrik „Little kids can dance, vielleicht sogar better than you!“ Danke an Claudia, die Busfahrerin, bei der ich das hier gefunden habe.
Wer es, also die Tatsache, dass die kleinen Scheißer am Ende doch besser tanzen, wer das also nicht glaubt, möge am 21.11. vortanzen. Der Gewinn ist NICHT teilbar und besteht aus feuchten Schlabberküssen und Getränken.
Kind, mach Tanz!
Cabin crew totally ready for take-off: Tante Taifun
Ich wünsche mir für unseren ersten Geburtstag ja, nebem fantastischen Essen und einer Hand voll DJ-Sets, die sich gewaschen haben, einen Tanzwettbewerb. Wer dabei annähernd an diese Kids aus den USA rankommt, kriegt nen Kuss von mir. Und drei Freigetränke auf mein Konto.
BENI ist übrigens ein belgischer , äh, Künstler. Also er macht Musik, andere sagen, naja, Musik. Es ist halt elektronisch und man kann seinen Poppes dazu hübsch kreisen lassen. Er passt also ganz hervorragend zu uns! Auch weil er beim von uns hochgeschätzten Label Kitsuné zuhause ist. Mehr Infos zu BENI kriege ich gerade nicht zusammen. Aber man höre und kreise (den Poppes, nicht vergessen!).
Vielleicht auch zu diesem Remix von Harvard Bass, den es hier gratis gibt?
Eigentlich sind wir ein DJ-Team und Veranstalter. Aber einer unserer DJs hat ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein und möchte seine Suche nach den neuesten Tönen gerne mit der Welt teilen. Wenn er meint. Alles zu unseren Parties steht bei Myspace. Dort kann man uns auch kontaktieren. Schneller geht es aber via E-Mail: gutwiegold[at]googlemail.com !
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